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Happy Purzeltour!
Es gibt Grund zu Feiern: alpencross.ch ist seit 10 Jahren in den Alpen unterwegs! Als festliche Geburtstagstour starten wir einen Jubiläums-Cross mit allem, was uns ausmacht: unbefahrene Routen, gediegene Singeltrails, vor- und hochalpines Setting, angenehme Begleitung und entspanntes Miteinander. Die Tour wird gleichzeitig für die beiden Leistungsniveaus „leicht“ und „mittel“ gefahren. Welcher Gruppe man sich anschliesst, kann man jeden Tag neu entscheiden. Wie bei jedem Alpencross-Klassiker von Nord nach Süd rollen wir auch hier am Wasser ein – beim Comer See.
Im Land der Eigenbrötler
See zum Start und See zum Ziel: Am Bodensee beginnt das Abenteuer. In einer gemütlichen Abendrunde lernen wir uns kennen. Der Montag empfängt uns mit gemächlich-gleichmässigen Anstiegen und einem Dauerblick auf den schwindenden Bodensee. Auf gut fahrbaren Naturwegen und sicheren Nebenstrecken wechseln wir ins kuriose Appenzeller Land. Dieser Kleinkanton mitten im Kanton St. Gallen trotzt mit eigenbrötlerischem Charme und kleinwüchsiger Hartnäckigkeit jeder Vorgabe. Im Appenzell ist eben alles ein bisschen anders. Die Mittagspause in Oberegg enthüllt uns einen Rundblick über Bodensee, Rheintal, Vorarlberg, Säntis und dem Städtchen Appenzell. Ab da bleiben wir auf der Höhe und erreichen unser Ziel am frühen Nachmittag. Die mittlere Gruppe zieht einen zusätzlichen Loop über den Roschacherberg.
Tag der Gegensätze
Der Dienstag lässt sich mit einer welligen Strecke entlang des Alpsteingebirges gemütlich an. Über den Kurort Weissbad gelangen wir zur Talstation des imposanten Hohen Kastens. Die nächsten 400 Höhenmeter blicken stolz auf uns hinunter und meinen „kurbeln angesagt“. Der landschaftliche Gegensatz zwischen dem hochalpinen Säntis und dem lieblich-höckrigen Appenzell könnte kaum grösser sein. Im älplerischen „Ruhsitz“ geniessen wir eine aussichtsreiche Mittagsrast, bevor wir bis zum Resspass hochkurbeln – jeder in seinem Tempo. Vom „Top of Tuesday“ aus rauschen wir 800 Meter hinab in die Üppigkeit des Rheintals. Für den Rest des Tags begleitet uns der Rhein, immer dem Rheindamm entlang. Mit etwas Glück entdecken wir im Dreiländereck Schweiz/Österreich/Liechtenstein den „grössten Mähdrescher von Welt“, ein Heimatspiel der Extraklasse.
Erste Höhenluft Die ersten Stunden des dritten Tages rollen wir weiter auf dem Rheindamm, der zackigen Alpenwelt entgegen. In der Bündner Kantonshauptstadt Chur verlassen wir den Rhein und gewinnen über den Polenweg langsam an Höhe. Der einsam gelegene Weg hinauf nach Churwalden bietet jede Zeit zum Geniessen und führt uns bis auf 1400 Meter ü.M. Unser Etappenziel gilt als Schweizer Ski- und Snowboard-Mekka: Valbella/Lenzerheide. Passend zum Einrollen schnuppern wir zum ersten Mal richtig dünne Alpenluft. Die mittelschwere Gruppe erreicht Lenzerheide über eine anspruchsvollere Route durch das Domleschg und einen Kurbelpfad mit zusätzlichen Höhenmetern.
Verflixt schön
Zum Start des vierten Tages rollen wir hinab ins Juliertal. Die Mittelschweren wählen als Frühstückskitzel die anspruchsvollere Abfahrt über Wanderwege und Trails: 600 Meter Tiefenrausch nach Tiefencastel. Auf einer stetig ansteigenden Nebenstrecke kurbeln wir immer höher die Bergflanken hinauf. Ab und zu gibt das Tal den Blick auf die bekannte Julier-Passstrasse frei, um uns gleich wieder in seine Alpenidylle einzuhüllen. Unser Tagesziel liegt in der Stille der Natur, auf 2100 Metern über Meer: die Alp Flix oberhalb des Trend-Skiorts Savognin. Mit dem wohligen Gefühl, den Löwenanteil der täglichen Höhenmeter hinter und unter uns zu haben, gönnen wir uns eine gemütliche Mittagspause mit 360° Alpenpanorama. Von der Alp Flix aus führt uns die Strecke ins Tal hinunter und entlang des Marmorera-Stausees nach Bivio auf 1700 Metern ü.M., dem höchsten Übernachtungsort von alpencross.ch.
Spitzenleistungen mit Partylaune
Heute ist Endspurt – ganz ohne Eile. Mit der Power unserer Vorfreude auf die letzten Höhenmeter und das Happy End Comer See verlassen beide Gruppen das Bergdorf Bivio. Unser gemeinsames Etappenhoch heisst Septimerpass. Auf ca. 2300 Metern über Meer überquert der historische Handelpass den Alpenhauptkamm und markiert die Höchstmarke unserer Purzeltour. Fotos machen lohnt sich! Eine filmreife Abfahrt über den alten Römerweg begleitet uns hinunter ins Kastanienland Bergell. Beim Grenzort Chiavenna empfängt uns Italien mit mediterranen Temperaturen. In einem zeitlosen Ausrollen vorbei am Lago di Mezzola erreichen wir den Comer See. Geschafft! Ab jetzt ist Feiern angesagt: ein Finisher-Bad im kühlen Comer See, eine Familien-Portion Gelati und natürlich „Applausi per i vincitori“! am nächsten Morgen bringt der bequeme Shuttle uns und unsere Bikes sicher zurück zum Bodensee.
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